Von Berlin nach Rom. Geschichte einer Bekehrung

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Produktnummer: 9783956211782

Von Berlin nach Rom liest sich nicht wie ein behagliches Erinnerungsbuch, sondern als packender geistlicher Kampfbericht. Man begegnet der schonungslosen Selbstanklage eines Mannes, der den Irrwegen seiner Zeit gefolgt ist – und gerade dort von der Wahrheit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche überwältigt wurde.

Egon von Petersdorff, Sproß eines alten, dem katholischen Glauben teils fernstehenden Geschlechts, schildert in dieser Autobiographie den Weg aus dem geistigen Trümmerfeld des modernen Europas, aus Nationalismus, falscher Mystik, kultureller Hybris und persönlicher Schuld, hin zum inneren Glück und Reichtum, den der Anschluß an die von Christus gestiftete Kirche gewährt. Was er beschreibt, ist kein auf Sentimentalitäten o.ä. beruhender »Glaubenswechsel«, sondern eine tiefernste Bekehrung, errungen von einem innerlich Zerrissenen durch Leiden und reuevolle Erkenntnis der eigenen sündhaften Vergangenheit.

Er hat dasjenige konkret durchlebt, worüber viele nur abstrakt reden: den realen Kampf zwischen Gnade und Dämonie, zwischen Ordnung und Auflösung, zwischen sakraler Kultur und modernem Verfall. Mit diesem biographischen Hintergrund, wie insbesondere auch aufgrund seines gründlichen Studiums der unverfälschten katholischen Theologie, konnte er zu einem der kenntnisreichsten und schärfsten Denker auf dem Gebiet der Dämonologie werden, auf dem er – fernab jeglicher Neigung, Sensationslust zu bedienen – bis heute ernstzunehmende Maßstäbe innerhalb der relevanten wissenschaftlich-theologischen Literatur gesetzt hat. Seine Analysen von Musik, Kunst, Ideologien und politischen Bewegungen sind durchzogen von der einen Frage: Wo wirkt Gott – und wo sein Widersacher?

Dieses Buch ist zugleich persönliches Bekenntnis, kulturgeschichtliche Anklage und geistliche Mahnschrift. Von Petersdorffs Schrifttum insgesamt zeigt, daß der gegenwärtig drohende völlige Zusammenbruch des Abendlandes keineswegs als bloßes Ergebnis politischer Prozesse zu begreifen ist: es geht um einen Kampf der Geister – in jedem Sinne.

So ist Von Berlin nach Rom ein Buch, das dem Zeitgeist diametral entgegensteht – und gerade deshalb zeitgemäß.

253 Seiten, Festeinband
Comte de Vélan